Sunday, May 16, 2010

Freunde, Bekannte, Friends, Followers - Vom Be- und Entfreunden

Heute muss ich ein wichtiges Wort aufnehmen: entfreunden. Wenn Facebook schon keinen 'Dislike'-Button hat, muss ja wenigestens das Nichtbefreunden aufgenommen werden. Analog zu befreundet sein, heißt es in Zukunft in meinem aktiven Sprachgebrauch: "Frank? Mit dem bin ich entfreundet". Und da ich dieses Wort nicht selbst ge- oder erfunden haben, hier ein herzliches Dank an @pfandtasse, der mich zu nachtschlafender Stunde unterwegs zur re:publica auf dieses Kleinod aufmerksam machte. Wie ich soeben ergoogelnd feststelle, ist "unfriend" das englische Wort des Jahres 2009.

Wie passt eigentlich Entfreunden in das deutschen Konzept von Freund? Wird aus dem Entfreundeten ein Bekannter? Und welche Voraussetzungen muss jemand mitbringen, damit er zunächst ein Freund wurde? Ändert sich durch soziale Netzwerke das deutsche Konzept von Freund? Fragen über Fragen

Friday, May 14, 2010

Von Echtzeitvergessen

Alles redet von Echtzeitkommunikation. Kaum jemand - außer den Vortragenden und Anwesenden des Laberflashmobs auf der letzten re:publica zum Thema "Gehirnveränderungen durch Twitter"- kennt jedoch Echtzeitvergessen. Fragt sich natürlich was noch bleibt, wenn ich die Echtzeit vergesse. Restzeit, Lahmzeit...hm. Oder aber ich bin dann in einem Riss des Raum-Zeit-Kontinuums gefangen. Und wie steht es mit gefühlter Zeit versus echter Zeit? Schließlich gibt es ja auch Erzählzeit und erzählte Zeit...Fragen über Fragen. Was meint Ihr, geneigte Leser?

Einblicke in einen Laberflashmob bekommt Ihr hier unten. Das Format muss noch etwas angepasst werden, hat aber unglaubliches Potential. Nils Bokelbergs Laberflashmob war durchaus erhellend und stimmte...nachdenklich :-)



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