Sunday, June 23, 2013

Die analoge Warteschleife

Hiermit verkünde ich die Erfindung der analogen Warteschleife. Ja, Ihr habt richtig gelesen, geneigte und ungeneigte Leser. Die analoge Warteschleife ist applizierbar in verschiedenen Anwenderszenarien: Jemand kommt zu Euch, ein Kunde womöglich, er steht vor Euch und fragt Euch etwas. Ihr habt auch nicht die geringste Ahnung, wollt aber Euer Gesicht wahren. Und genau hier kommt die Warteschleife ins Spiel. Einfach mit einem freundlichen Lächeln an der besagten gegenüberstehenden Person angebracht - ich empfehle da z.B. den Arm oder wie @t_krischak meinte den Kopf und Ihr habt Zeit und Nerven gewonnen...

Die gewonnenen Minuten können dann sinnvoll in die Suche einer kompetenten Person gesteckt werden oder aber Ihr beendet das Schwätzchen mit der geschätzten Kollegin. Was mit der bewarteschleiften Person in der Zwischenzeit passiert? Sie ist auf Pause. Für den Restart einfach die Schleife entfernen und nahtlos an das Gefragte anschließen.

In Ermangelung eines Bildes frage ich Euch da draußen, wie könnte die analoge Warteschleife aussehen? Vorschläge gerne in den Kommentaren.

Wednesday, June 19, 2013

Glückwünsche. Oft unorginell. Das geht auch anders. Nämlich mit Feuerwerk.

Ich weiß es nicht, wie es Dir geneigter Leser geht, aber ich finde die meisten Glückwünsche grauselig. Es ist zwar schön, wenn die Tante, Oma, Cousine "Herzlichen Glückwunsch" auf eine Postkarte schreibt und abschickt, aber mehr steht da nicht. Man hat an mich gedacht, aber was ist daran herzlich?

Klar, ich freue mich mittlerweile wie Bolle, wenn ich analoge Glückwünsche bekomme, aber mehr als zwei Wörter und die Namen der Absender darf es schon sein. Das findet sich übrigens auch immer häufiger in sozialen Netzwerken wieder. Schnell auf die Facebook-Seite gepostet und weiter geht's...

Mir geht es nicht um Romane, nicht jeder redet und schreibt soviel wie ich. Zunächst möchte ich nur wissen, wie es dem Schreiber geht...naja und vielleicht fällt ihm oder ihr ja auch noch etwas mehr ein...wo wir beim Thema sind.

Als Anregung, dass Glückwünsche auch anders gehen, hier ein schönes aktuelles Zitat von Torben, Lucie und die gelbe Gefahr, jener durchgeknallten Berliner Social Media Kreativagentur, die meist "TLGG" abgekürzt wird, veröffentlicht letzten Montag auf dem Agenturblog. Der Anlass: Neue und besonders scheidende Kollegen. Man wünschte: "Immer ein Feuerwerk im richtigen Moment". Hach. Nehme ich hiermit in meinen aktiven, #flauschigen Glückwunschwortschatz auf.

Wednesday, June 5, 2013

Von Universaldilettanten und Profidilettanten oder der Frage ob alle Social Media Manager Dilettanten sind...


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Ich habe einen Vorsatz: Mehr bloggen, hier und auf meinem Genussfanatikerblog TanzaufderTomate. Aber nicht irgendwas natürlich. Also mal sehen, was ich noch in meinem analogen Wortsparschwein aka Notizbuch habe...

Gesucht, gefunden und für herrlich befunden. Das Gegenteil oder so vom Universalgenie, der Universaldilettant. So bezeichnet sich der Mitbegründer des Hamburger betahauses Wolfgang Wopperer. Ein schöner, schillernder Begriff, wie ich finde. Er lässt Interpretationsspielraum: Ist dies eine Person, die in allem dilettiert und unfähig ist oder jemand, der sich nie anmaßen würde, alles, eben universal zu meistern? Scheitern als Lebenszweck und -sinn?

Die geschätzten Wikipedianer unter Euch beschreiben einen Dilettanten folgendermaßen: 

"Ein Dilettant (italienisch dilettare aus lateinisch delectare „sich erfreuen“) ist kein Fachmann, sondern ein Amateur oder Laie. Der Dilettant übt eine Sache um ihrer selbst willen aus, also aus Interesse, Vergnügen oder Leidenschaft. Dabei kann er vollendete Kenntnisse und Fertigkeiten erlangt haben; solange er aber die Tätigkeit nicht beruflich für den Lebensunterhalt ausübt oder eine entsprechende, anerkannte Ausbildung absolviert hat, gilt er als Dilettant."

Analog dieser Beschreibung frage ich mich, ob jetzt alle Social Media Manager wie ich Dilettanten sind? Wie ist der Fall, wenn ich meinen Job um seiner selbst Willen aus Vergnügen mache, ziemlich professionell geworden bin und auch noch meinen Lebensunterhalt damit verdiene? Klare Sache. Wir brauchen einen neuen Begriff: den Profidilettanten! Euren Senf dazu nehme ich gerne in Form von Kommentaren an.

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