Wednesday, June 5, 2013

Von Universaldilettanten und Profidilettanten oder der Frage ob alle Social Media Manager Dilettanten sind...


I
Ich habe einen Vorsatz: Mehr bloggen, hier und auf meinem Genussfanatikerblog TanzaufderTomate. Aber nicht irgendwas natürlich. Also mal sehen, was ich noch in meinem analogen Wortsparschwein aka Notizbuch habe...

Gesucht, gefunden und für herrlich befunden. Das Gegenteil oder so vom Universalgenie, der Universaldilettant. So bezeichnet sich der Mitbegründer des Hamburger betahauses Wolfgang Wopperer. Ein schöner, schillernder Begriff, wie ich finde. Er lässt Interpretationsspielraum: Ist dies eine Person, die in allem dilettiert und unfähig ist oder jemand, der sich nie anmaßen würde, alles, eben universal zu meistern? Scheitern als Lebenszweck und -sinn?

Die geschätzten Wikipedianer unter Euch beschreiben einen Dilettanten folgendermaßen: 

"Ein Dilettant (italienisch dilettare aus lateinisch delectare „sich erfreuen“) ist kein Fachmann, sondern ein Amateur oder Laie. Der Dilettant übt eine Sache um ihrer selbst willen aus, also aus Interesse, Vergnügen oder Leidenschaft. Dabei kann er vollendete Kenntnisse und Fertigkeiten erlangt haben; solange er aber die Tätigkeit nicht beruflich für den Lebensunterhalt ausübt oder eine entsprechende, anerkannte Ausbildung absolviert hat, gilt er als Dilettant."

Analog dieser Beschreibung frage ich mich, ob jetzt alle Social Media Manager wie ich Dilettanten sind? Wie ist der Fall, wenn ich meinen Job um seiner selbst Willen aus Vergnügen mache, ziemlich professionell geworden bin und auch noch meinen Lebensunterhalt damit verdiene? Klare Sache. Wir brauchen einen neuen Begriff: den Profidilettanten! Euren Senf dazu nehme ich gerne in Form von Kommentaren an.

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